Warum nicht Deutschland!!

Kommentare deaktiviert Verfasst am 3. September 2009 von jdd-team
Kategorie: Berichte //// Zeige auf der Weltkarte

Aryan Ziaie hat sich dafür entschieden, sein Jahr des Dienstes in Deutschland zu absolvieren. Durch seine Unterstützung des Junior-Jugendprogramms in Köln-Bonn-Aachen hat sich so einiges im A-Cluster bewegt.

Lest selbst, was für Erfahrungen er gemacht hat und warum er es nur weiterempfehlen kann!

Nachdem ich mich mit meinen Eltern, Mitgliedern der Institutionen und Fachleuten beriet, wurde es entschieden, dass ich ein Jahr-des-Dienstes machen werde. Letzen Endes würde die Gelegenheit nie wieder kommen, Dienen, frei von Familie und beruflicher Verantwortung, direkt zu fokussieren. Mir war es egal wo, und als es die Möglichkeit gab, in England zu bleiben, um Prioritäten Clustern zu helfen, sagte mein Vater “Warum nicht Deutschland?” Ironisch, dass die erste Frage, die alle Deutschen mir stellten, war: „Warum Deutschland?“ Mein Vater meinte, dass ich mein Deutsch verbessern könnte und dadurch in einer anderen Sprache dienen könnte (meine “lehren-demographie” würde sich vergrößern). Es hatte Sinn. Nachdem ich mich für das Haus der Andacht bewarb, rief das Sekretariat des Nationalen Geistigen Rates mich an, um zu sagen, dass ich zu einem A Cluster gehen werde, um beim Intensiven Wachstumsprogramm zu helfen. Wiederum hatte es Sinn. Ich hatte alle Ruhi Bücher gemacht und war schon ein Animator; diese Ausbildung könnte nun von großen Nutzen sein.
Ich kam am 25. Oktober nach Deutschland. Nach drei Tagen traf ich mich mit der Beraterin und Hilfsamtsmitgliedern und es wurde beschlossen, dass ich mich auf das Junior-Jugend Programm konzentrieren sollte. Köln-Bonn-Aachen war ziemlich weit mit dem Junior-Jugend Programm und es gab (und gibt weiterhin noch) so viel Potenzial in diesem Cluster. Ich hätte nie gedacht, dass mein Jahr-des-Dienstes sich nur auf das Junior-Jugend Programm konzentrieren würde, aber ich freute mich auf die Herausforderung.
Die ersten paar Monate waren schön. Obwohl ich der erste war, der ein Jahr-des-Dienstes in Deutschland zur Verfügung der Institutionen machte und obwohl mein Deutsch nicht so gut war, behandelten die Leute mich liebevoll und ich fühlte mich sofort zu Hause.  Es ist immer überwältigend, in einem anderen Land zu sein und eine andere Sprache zu sprechen aber ich war immer so glücklich, dass ich solch eine Gelegenheit bekam. Nach ein paar ruhigeren Monaten ging alles los. Seit März hatte ich das Glück, 5 verschiedene JJ-Gruppe zu betreuen. Es ist schön zu sehen, wie ein Programm angemessen für alle Junioren ist, egal zu welcher Schule, Rasse und Klasse sie gehören. Ich hatte auch das Glück, als Tutor mit einigen das Buch 5 durchzunehmen. Zudem hatte ich das Vergnügen Leute in anderen Clustern mit dem Programm zu begleiten.
Ein besonderer Höhepunkt war das Lehrprojekt, dass das Lehrteam, in dem ich ein Teilnehmer war, durchführte. Es fand während einer Ausbereitungsphase statt, um eine “Nachbarschaftsgruppe” aufzubauen. Wir gingen von Tür zu Tür und sprachen mit Junioren auf der Strasse. Wir baten eine Schnupperstunde an, zu dem 18 Kinder kamen. Obwohl die Festigung der Gruppe viel schwieriger war, als die Gründung  (was normal ist), läuft die Gruppe noch und man kann sehen, wie eine Juniorgruppe wirklich die Fähigkeit hat, eine ganze Nachbarschaft zu verändern. Ein anderer Höhepunkt war, dass Köln-Bonn-Aachen im März ein Lernfeld für Juniorgruppen geworden ist. Köln-Bonn-Aachen hat so viele Erfahrung mit dem Programm bekommen, welche geteilt werden sollte; alle deutschsprachigen Länder in Europa treffen sich alle drei/vier Monate in Köln-Bonn-Aachen, um von dem Cluster zu lernen.  Es war ein Segen, dass ich von diesen Erfahrungen aus erster Hand lernen durfte.
Ein Jahr-des-Dienstes ist eine persönliche Erfahrung, die man nie vergessen wird. Neben der Tatsache, dass man viel mehr über die Aktivitäten des Glaubens und die Notwendigkeit dieser Aktivitäten in unserer Gesellschaft lernt, baut man besondere Freundschaften mit Leuten auf, die immer bleiben werden, weil die im Geist des Dienstes aufgebaut wurden. Ein Jahr-des-Dienstes ist auch ein zweigleisiger Prozess; Man lernt so viel von dem Cluster und den Leuten und wird deswegen eine bessere Ressource. Weil man eine bessere Ressource ist, kann man selbst mehr Ressourcen entwickeln oder aufbauen (indem man als Tutor aktiv ist). Deswegen ist die beste Art, um sich für ein Jahr-des-Dienstes vorzubereiten, alle Ruhi Bücher zu machen und Erfahrungen mit den Kernaktivitäten zu machen.
Die vergangenen 8 Monate waren eine großartige Erfahrung und ich rate jedem, der die Möglichkeit hat, ein Jahr-des-Dienstes zu machen, dies auch wahrzunehmen.

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